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19.5.08

Die Liquidität

Je mehr man sich mit der aktuellen wirtschaftlichen Situation der Bundesrepublik Deutschland beschäftigt, desto öfter begegnet einem der Begriff der "Liquidität". Da wird geschrieben, dass die "Liquidität so niedrig wie nie" sei, dass die "privaten Hauhalte fast keine liquiden Mittel mehr besäßen" oder dass Kredite oft nur zum Zweck der "Erhöhung der Liquidität" aufgenommen werden.

Was aber ist mit diesem Begriff eigentlich genau gemeint? Was ist Liquidität?

Nun, der Begriff "Liquidität" leitet sich aus dem englischen, von "liquid", ab. "Liquid" bedeutet "Flüssigkeit" und jemand, der liquide ist, der ist im wahrsten Sinne des Wortes "flüssig". Liquide zu sein bedeutet also, stets eine gewisse Menge an ungebundenen Geldmitteln zur Verfügung zu haben.

Liquidität ist aber mehr als ein Begriff - es ist ein Grundpfeiler einer funktionierenden Volkswirtschaft. Nur wenn der Großteil der Bürger eines Landes von sich sagen kann, dass er ein gewisses, liquides Polster besitzt, kann die Wirtschaft sicher sein, dass der Konsum so schnell nicht ins Stocken gerät. Wenn nämlich keine liquiden Mittel vorhanden sind, müssen die Menschen Kredite aufnehmen, um sich beispielsweise eine neue Waschmaschine oder ein Auto zu kaufen, was aber auch nicht unbegrenzt fortgesetzt werden kann und sogar dazu führt, dass noch weniger liquide Mittel am Markt vorhanden sind.

Es gibt zwar eine ganze Reihe von "Experten", die eifrig darauf hinweisen, dass die Deutschen noch nie zuvor so viel Geld besessen hätten, wie es heute der Fall ist, diese Menschen vergessen aber völlig, dass die Verteilung des Geldes heute so ungleichmäßig ist, wie selten jemals zuvor. Die Anzahl der Menschen, die wirklich "liquide" sind, ist daher überaus gering.

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