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8.5.08

Die Einwertungsgebühr

Richtet man sich mit dem Wunsch, eine Immobilienfinanzierung abzuschließen, an eine Bank oder Sparkasse, wird diese stets eine Bewertung des zu finanzierendes Objektes vornehmen müssen/wollen, wobei es grundsätzlich keine Rolle spielt, ob es sich bei der Finanzierung um einen Bau oder einen Kauf handelt. Diese "Einwertung" des Gebäudes wird entweder durch Experten der Bank selber vorgenommen, oder an ein Partnerunternehmen des Kreditinstitutes abgegeben, erfolgt aber in jedem Falle auf Basis des von dem Kunden zur Verfügung gestellten Grundbuchauszuges, den Objektplänen und dergleichen.

Eine Bewertung des Verkehrswertes ist notwendig, da sich auf den Verkehrswert des Hauses, des Grundstückes oder der Wohnung auch der jeweilige "Beleihungsauslauf" stützt. Man kann vereinfacht also sagen: Wenn man keine Einwertung des Hauses vornehmen würde, könnte die Bank nicht sagen, wie hoch sie das Objekt selber als Sicherheit für ein Darlehen hinterlegen kann, der reine Kaufpreis des Hauses ist für die Bank nämlich in keiner Weise ausschlaggebend.
Die meisten Banken sind bereit, ihren Beleihungsauslauf auf ca. 80% des bei der Einwertung festgestellten Wertes festzusetzen, alles, was darüber finanziert würde, würde man als "Blankodarlehen" deklarieren müssen.

Da nun eine solche "Einwertung" des Objektes nicht kostenfrei ist (wobei es egal ist, ob die Einwertung von der Bank selber oder einer Partnergesellschaft durchgeführt wird), werden die Kosten direkt an den/die Darlehnsnehmer weitergegeben. Die Einwertungsgebühr wird dabei als Bestandteil des "effektiven Zinses" auch im Darlehensvertrag ausgewiesen und dem Darlehensnehmer in Rechnung gestellt.

In Bezug auf die Kosten lässt sich sagen, das die meisten Kreditinstitute ca. 1/1000 der Darlehenssumme als Einwertungsgebühr verlangen - dies ist jedoch nur ein Richtwert.

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